Zu Besuch bei Claudia Reichelt
Sylt ist mehr als eine Insel, Sylt ist ein Versprechen. Die einmalige Landschaft und ein Licht, wie es nur dort durch die Wolken bricht, bestimmen die Atmosphäre „der Insel“. Auf der Wattseite in Keitum liegt das Fährhaus Sylt. Ein historischer Ort, denn dort betraten die mit der Fähre anreisenden Gäste die Insel – bereits vor 125 Jahren. Claudia Reichelt nahm uns auf der ikonischen weißen Holzterrasse des historischen Gebäudes in Empfang und entführte uns in den Raum Marasand, wo uns ein sensationeller Ausblick über Wattenmeer und Marina erwartete.
Sie sind seit mehr als 20 Jahren in der Hospitality Branche tätig. Was gab den Ausschlag für diese Wahl? Was fasziniert Sie an der Hospitality?
Meine Großeltern hatten eine Gastwirtschaft, in der mich als Kind bereits alles faszinierte. Die Wahl, was nach der Schule kommen sollte, lag immer zwischen den Berufen meiner Eltern- Lehrerin und Hoteldirektor. Heute freue ich mich darüber, dass ich in der Hotellerie und an der Hochschule als Dozentin beide Berufe leben kann.
Vom beruflichen Profil her sind Sie sehr weit aufgestellt, darunter in den Bereichen Business Development und Interimsmanagement. Zudem sind Sie Business-Moderatorin und Prozess Management Consultant – unter anderem. Warum haben Sie diesen Weg eingeschlagen und inwieweit profitieren Sie in Ihrer Verantwortung als Hoteldirektorin des Fährhaus Sylt davon?
Ich habe Interesse an allem, was mich voranbringt und meine Arbeit verbessert. Stehen bleiben ist keine Option. Ich liebe den Austausch mit den Studenten und, dass wir voneinander lernen. Theorie und Praxis gehören für mich einfach zusammen in der Hospitality Branche und so habe ich dann auch meine Ausbildungen für mich so gewählt, dass meine Umwelt und ich im täglichen Leben davon profitieren. Bei all´ dem sehe ich in der Vergangenheit und auch jetzt im Fährhaus, wie wichtig und schön es ist, mit Empathie und Aufmerksamkeit das Team zu bilden, Ideen zu entwickeln und umzusetzen, Prozesse zu gestalten und unseren Gästen einen genussvollen Aufenthalt zu bescheren.
Sie sind seit mehr als 20 Jahren in der Hospitality Branche tätig. Was gab den Ausschlag für diese Wahl? Was fasziniert Sie an der Hospitality?
Meine Großeltern hatten eine Gastwirtschaft, in der mich als Kind bereits alles faszinierte. Die Wahl, was nach der Schule kommen sollte, lag immer zwischen den Berufen meiner Eltern- Lehrerin und Hoteldirektor. Heute freue ich mich darüber, dass ich in der Hotellerie und an der Hochschule als Dozentin beide Berufe leben kann.
Vom beruflichen Profil her sind Sie sehr weit aufgestellt, darunter in den Bereichen Business Development und Interimsmanagement. Zudem sind Sie Business-Moderatorin und Prozess Management Consultant – unter anderem. Warum haben Sie diesen Weg eingeschlagen und inwieweit profitieren Sie in Ihrer Verantwortung als Hoteldirektorin des Fährhaus Sylt davon?
Ich habe Interesse an allem, was mich voranbringt und meine Arbeit verbessert. Stehen bleiben ist keine Option. Ich liebe den Austausch mit den Studenten und, dass wir voneinander lernen. Theorie und Praxis gehören für mich einfach zusammen in der Hospitality Branche und so habe ich dann auch meine Ausbildungen für mich so gewählt, dass meine Umwelt und ich im täglichen Leben davon profitieren. Bei all´ dem sehe ich in der Vergangenheit und auch jetzt im Fährhaus, wie wichtig und schön es ist, mit Empathie und Aufmerksamkeit das Team zu bilden, Ideen zu entwickeln und umzusetzen, Prozesse zu gestalten und unseren Gästen einen genussvollen Aufenthalt zu bescheren.
Im Mai 2024 sind Sie als Direktorin des Fährhaus Sylt gestartet. Was war damals Ihre Vision vom Hotel?
Die Vision war, das Fährhaus aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken und zukunftssicher aufzustellen. Auf diesem Weg sind wir in den vergangenen Monaten auch mit kleinen feinen Veranstaltungen und viel Freude gestartet und wir haben noch viel vor (lacht).
Wenn ich heute zu Gast bei Ihnen bin, wo entdecke ich Ihre „Handschrift“?
… auf alle Fälle auf der Begrüßungskarte in Ihrem Zimmer. Ich „mische mich gern überall ein“ bei der Blumendekoration, der Speise- und Weinkarte, den Renovierungen und den technischen Fragen. Der Austausch mit den Abteilungsleitern und Mitarbeitern ist mir enorm wichtig.
Was hat das Fährhaus Sylt, was andere Häuser in dem Segment nicht haben?
…die 125-jährige Geschichte, die am damaligen Fährhafen begann, die einmalige Lage am Wattenmeer, andere Häuser haben nicht unsere Mitarbeiter (lacht), Häuser in unserem Segment unterscheiden sich, meiner Meinung nach hauptsächlich durch die Lage und die Geschichte. Die Ausstattung sollte zielgruppenorientiert sein und der Qualitätsanspruch an die eigene Leistung ist die Voraussetzung, die gelebt werden sollte.
Im Mai 2024 sind Sie als Direktorin des Fährhaus Sylt gestartet. Was war damals Ihre Vision vom Hotel?
Die Vision war, das Fährhaus aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken und zukunftssicher aufzustellen. Auf diesem Weg sind wir in den vergangenen Monaten auch mit kleinen feinen Veranstaltungen und viel Freude gestartet und wir haben noch viel vor (lacht).
Wenn ich heute zu Gast bei Ihnen bin, wo entdecke ich Ihre „Handschrift“?
… auf alle Fälle auf der Begrüßungskarte in Ihrem Zimmer. Ich „mische mich gern überall ein“ bei der Blumendekoration, der Speise- und Weinkarte, den Renovierungen und den technischen Fragen. Der Austausch mit den Abteilungsleitern und Mitarbeitern ist mir enorm wichtig.
Was hat das Fährhaus Sylt, was andere Häuser in dem Segment nicht haben?
…die 125-jährige Geschichte, die am damaligen Fährhafen begann, die einmalige Lage am Wattenmeer, andere Häuser haben nicht unsere Mitarbeiter (lacht), Häuser in unserem Segment unterscheiden sich, meiner Meinung nach hauptsächlich durch die Lage und die Geschichte. Die Ausstattung sollte zielgruppenorientiert sein und der Qualitätsanspruch an die eigene Leistung ist die Voraussetzung, die gelebt werden sollte.
Das Fährhaus Sylt umfasst ja nicht nur das Hotel, sondern auch Ferienhäuser und Apartments. Dieses diversifizierte Angebot gibt es inzwischen häufiger im Segment der Luxushotels. Sehen Sie da einen Trend?
Unsere Fährhaus Collection umfasst hier auf der Insel neben dem Fährhaus das Hotel Aarnhoog, das Kontorhaus in Keitum, das Boardinghouse Bett & Bude und mehrere Ferienhäuser und Ferienwohnungen. Dies spiegelt die Vielfältigkeit der Insel wider. So wie Sylt hier auf 100 km2 für wirklich Jeden etwas anbieten kann, sind auch wir breit aufgestellt. Als Trend würde ich das nicht bezeichnen. Auch in der Vergangenheit haben viele Privat- und Kettenhotels erkannt, dass unsere Gäste, je nach Anlass der Reise (privat oder geschäftlich; Reisen mit der Familie, als Paar oder mit Freunden oder Kollegen) auch verschiedene Unterkünfte wählen und haben sich darauf mit dem Portfolio eingestellt.
Wer sind Ihre Gäste? Golfer, Genießer, Wellnessfans…?
Alle genannten; Golfer: da wir vier Golfplätze in 3 bis 12 Kilometer Entfernung bieten können, Genießer: Wir bieten in unserem Haus eine ausgezeichnete Speisenvielfalt aus dem Meer, den Wiesen und dem Wald an und auch unser Teekontor in Keitum und das Schwesterhotel Aarnhoog heben sich mit exzellentem Frühstück und der Teatime auf der Insel hervor. Für Wellnessfans gibt’s bei uns im Haus einen gemütlichen Bereich mit verschiedenen Saunen, einem Schwimmbad und Anwendungsräumen. Hier können unsere Gäste die Seele baumeln lassen. Aber auch alle Sportler kommen nicht zu kurz. Neben unserem Fitnessraum und einer Surf- und Segelschule 100 Meter entfernt, ist für mich eine Laufrunde am Watt und durch die Braderuper Heide am Morgen der perfekte Start in den Tag. Wer Ruhe und eine entspannte Auszeit sucht, ist bei uns genau richtig. Aber auch kleine Familienfeiern und Tagungen sind bei uns ebenso beliebt wie Gesundheitsworkshops.
Noch einmal zu Ihnen. Wie erlebt Sie der Gast im Fährhaus Sylt? Sind Sie im Tagesbetrieb sehr präsent oder sehen Sie sich eher als die Managerin hinter den Kulissen?
Ich bin im Hotel sehr präsent. Mich interessiert, wie sich unsere Gäste fühlen, was wir besser machen können, welche Hilfe die Mitarbeiter brauchen, um mit Freude hier im Fährhaus zu arbeiten. Ich springe ein, wenn Hilfe gebraucht wird.
Was an Ihrer Arbeit macht Ihnen am meisten Freude?
…die Abwechslung; kein Tag ist wie der andere und ich liebe es, Gastgeberin zu sein!
Gibt es ein besonders schönes Erlebnis im Fährhaus Sylt, das Sie mit unseren Lesern teilen möchten?
Da ich hier im Fährhaus vom Sonnenaufgang über dem Wattenmeer bis zum Abend im Restaurant so viel nennen könnte, ist es viel einfacher, wenn alle Leser einfach vorbei kommen und wir gemeinsam Schönes erleben.
Letzte Frage: Verraten Sie uns Ihren Lieblingsort hier im Fährhaus Sylt?
…der Blick übers Wattenmeer von unserer viktorianischen Terrasse zum Sonnenaufgang ist unschlagbar!
IHRE GASTGEBERIN FÄHRHAUS SYLT
Sie können Claudia Reichelt unter www.faehrhaus-sylt.de oder per E-Mail an info@faehrhaus-sylt.de erreichen.
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